Paperboat 2.0eDrive 2018

18. 05. 23

Am 26.4.2018 fand an der Universität in Rostock, der seit 2015 bestehende „Paperboat 2.0eDrive“ Modell - Bootswettbewerb statt.

Der Wettbewerb fand in dem Schlepptank der Sektion Schiffstechnik statt. Der wird sonst eigentlich für Strömungstests gebraucht. Ziel dieses Wettbewerbs war es ein Modell-Boot zu bauen, das die Strecke von 25m möglichst schnell zurück legt. Wenn das Boot gut gerade aus fährt, ist das von Vorteil. Allerdings gab es auch ein paar Vorschriften, wie das Boot auszusehen hatte. Nach der Anmeldung wurden einem die Antriebskomponenten und eine kleine Fahne, die zur Zeiterfassung dient, zugeschickt. Diese zugeschickten Komponenten mussten in das Boot mit eingebaut werden. Als Antriebskomponenten wurden ein Elektromotor, eine Antriebswelle mit Stevenrohr, Propeller, eine Kupplung, ein Schalter und ein Batteriehalter für 4 AA-Batterien.

Der Wettbewerb fand ab 14:00 Uhr statt. Teilgenommen haben Modellbauer verschiedenster Generationen, Grundschulgruppen, Studenten und auch Laien. Vor dem eigentlichen Wettbewerb gab es für jeden einen Testlauf. Als alle Testläufe absolviert waren, begann unter der Moderation des Professors Bronsat der Wettbewerb. Die insgesamt 40 Boote starteten in alphabetischer Reihenfolge. Die Schwierigkeit bestand meistens darin, dass das Boot nicht geradeaus fuhr. 15 Boote kamen nicht ins Ziel, weil sie entweder Konstruktionsfehler hatten oder nicht ausreichend geradeaus gefahren sind. Sie wurden vom technischen Personal der Uni aus dem Wasser gefischt. Die drei bestplatzierten Boote hießen Global Class, Holzwurm und Bodeperle. Diese Boote erreichten das Ziel in weniger als 10 Sekunden. Zeiten unter 10 Sekunden hatte es in den Vorjahren noch nie geben. Das Siegerboot wurde von den Lehrlingen der MV Werften konstruiert und gebaut. Dafür gab es eine Siegerprämie von 500 Euro.

Mein Boot, “Der Schredder 2.0“ fuhr zwar sehr gut geradeaus, landete aber nur auf dem 22. Platz. Das Boot wurde unter Anleitung meines Vaters von mir als Trimaran gebaut. Es besteht aus Sperrholz, Depron und Balsaholz. Die beiden äußeren Rümpfe sind unten mit einer Glasfasermatte überzogen. Ich habe mich für ein mehrrümpfiges Boot entschieden, um eine gute Geradeausfahrt zu erreichen. An einem der äußeren Rümpfe befand sich ein festes Ruder und an dem anderem Rumpf die Fahne zur Zeitmessung. Im mittleren Rumpf befanden sich die Batterien, der Motor, die Antriebswelle und der Schalter.

Das Boot des Siegers des letzten Jahres ist dieses Jahr nicht angekommen Das zeigt sehr schön wie offen das Ende bei einem solchem Wettbewerb bis zum Schluss bleiben kann.

Nils Zinzow 8B