Als 2013 die einstige jüdische Schülerin unseres Gymnasiums Gerda Löwenberg, die im Holocaust ihre gesamte Familie verloren hatte, gestorben war und Frau Dr. Rother fast zufällig erfuhr, dass sie ihrer Tochter Susan diese schrecklichen Geschehnisse über Jahrzehnte verschwiegen hatte, entstand mit 10.-Klässlern die Idee, Susan einzuladen und gemeinsam Gerdas Schweigen zu erforschen. So kam es zu dem Projekt, dessen Titel LIFE BELONGS TO THE LIVING  auf ein Zitat aus einem Brief zurückgeht, den Gerda Löwenberg 1947 an ihren Lehrer Dr. Köhler 1947 nach Waren geschrieben hatte.

10./11. September

5:35 Uhr brechen wir auf dem Bahnhof Waren Richtung Berlin-Tegel auf.

WeiterlesenTeil 1

16. September 2014

Auch die Hauptstadt geizte nicht mit Sonne und viel Charme, aber wir begegneten auch den Spuren der Geschichte.

WeiterlesenTeil 6

12. September

Heute Vormittag begaben wir uns weiter auf Spurensuche:

WeiterlesenTeil 2

31. Oktober

Inzwischen sind unsere Gäste schon wieder einige Wochen zu Hause, und wir arbeiten an beiden Dokumentationsformen – Film und Ausstellung – weiter.

WeiterlesenTeil 7

13. September

Heute zeigen wir unseren Gästen das Müritzeum – unser 1. Tag ohne professionelle Übersetzerin!

WeiterlesenTeil 3

19. November 2014

Das Filmmaterial ist inzwischen aus dem Englischen übersetzt,

Read More: Teil 8

14. September 2014

Und heute nun die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück: wir kamen bei Regen an.

WeiterlesenTeil 4

 Die Vorbereitung unserer Präsentation von Film und Ausstellung geht in die finale Phase.

weiterlesenTeil 9-1

15. September 2014

Und dann ist unser letzter gemeinsamer Tag doch da bei strahlendem Wetter.

WeiterlesenTeil 5

Der Termin zur Präsentation von Film und Ausstellung steht: Dienstag, 19. Mai, 16:00 Uhr in der Aula unseres Gymnasiums.

weiterlesenTeil 9-2

Life belongs to the Living - Präsentation der Ergebnisse

 Sonntag, 17.Mai 2015

 

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Montag, 18.Mai 2015

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Dienstag, 19.Mai 2015

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Die Präsentation des Films - Höhepunkt des Projekts

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weitere Bilder hier

7.Juli 2015 

Der Bürgermeister der Stadt Waren, Herr Möller, hatte uns beim Projektabschluss am 19. Mai versprochen, uns noch einmal die Möglichkeit zu geben, unser Projekt den Schulen und einer allgemeinen Öffentlichkeit vorzustellen. Am 7. Juli war es soweit: Wir zeigten ab 9:30 Uhr die Ausstellung im Foyer des Bürgersaals, und in zwei Veranstaltungen – 10 Uhr für die Schulen und 18 Uhr für alle interessierten Menschen - informierten wir über unser Projekt und zeigten den Film GERDAS GEHEIMNIS.

Wir hatten uns für das Vorprogramm ein Anspiel überlegt: Ausgangspunkt unseres Projektes war ja das Geburtstagsbild: Gerda Löwenberg feiert mit  jüdischen und nichtjüdischen Kindern am 20. Juli 1930 in Waren ihren 8. Geburtstag. Eigentlich etwas ganz Alltägliches. Wenn da nicht die Tatsache wäre, dass 15 Jahre später 5 Kinder (und der Fotograf) nicht mehr am Leben wären. Wir stellten diese Geburtstagsszene nach, Herr Nowak spielte den Fotografen, der dieses Geburtstagsbild macht. Dann erstarren alle. Der Fotograf – 1930 Gerdas Vater Max Löwenberg – zieht sich eine schwarze Jacke an und verlässt schweigend die Bühne. Ihm folgen 5 weitere Kinder in gleicher Weise. Es bleiben die 6 Überlebenden zurück… - diejenigen, denen wir unsere Ausstellung gewidmet haben, als Hauptperson Gerda Löwenberg, die Hauptperson unseres Films und gesamten Projektes.

Das Feedback der Besucherinnen und Besucher war durchweg positiv. Die Einträge im Gästebuch der Ausstellung und viele Komplimente, die wir bekamen, zeugen davon. Und am meisten freuten wir uns, dass die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen unseres Gymnasiums und der Warener Regionalschulen so konzentriert dem Geschehen folgten, dass man eine Stecknadel im Bürgersaal hätte fallen hören können. Aber dass auch Schüler älterer Klassen aus freien Stücken gekommen sind, Eltern und Großeltern, auch Menschen, die schon am 19. Mai dabei gewesen waren, und zahlreiche andere Menschen aus Waren, aber auch aus anderen Städten, u. a. Berlin.

Susans Reaktion auf unsere Präsentation (e-mail):

I congratulate you on another successful presentation! You have contributed so much to the students and the community by telling the story of the Lowenbergs. This will help more and more people realize that silence and secrets have no place in a just society. Your dedication to this project is amazing and inspiring.

Best wishes,

Susan

Nurit und Moshe schrieben aus Tel Aviv (e-mail):

Thank you for informing us about the process which is going on. I am impressed and happy at the same time. Impressed because it has such an impact, and happy that people take part of the knowledge about what happened.

Nurit and Moshe, Israel.

Projektdokumentation-Juli-2015 1

Projektdokumentation-Juli-2015 2

Projektdokumentation-Juli-2015 3

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